Anlässlich der Zentralschweizer Bildungsmesse "zebi" haben sich 13 Höhere Fachschulen der
Zentralschweiz aus den Bereichen Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Soziales, Bildung,
Gastgewerbe und Tourismus im Verein «Netzwerk HF Zentralschweiz» zusammengeschlossen.
Ziele des Verbandes sind die gemeinsame ausgewogene Interessenvertretung
der Höheren Fachschulen der Zentralschweiz, die aktive Beteiligung an der
zentralschweizerischen Bildungspolitik und die Positionierung der Höheren Fachschulen
im Bildungssystem der Schweiz.
Hildegard Steger, Abteilungsleiterin Amt für Berufsbildung Luzern, hält das Eröffnungsreferat
und wünscht dem zu gründenden Verein Netzwerk HF Zentralschweiz einen guten Start
in einem von grossen Veränderungen gekennzeichneten Umfeld.
Beat Schuler
Leiter Amt für Berufsbildung
Kanton Zug
Beat Schuler, Leiter des Amts für Berufsbildung des Kantons Zug überbringt
die Grussbotschaft der Zentralschweizer Berufsbildungsämter-Konferenz ZBK. Zu seiner
Linken: Peter Müllhaupt, juristischer Mitarbeiter des Volkswirtschafts-departementes
Kanton Zug, welcher während des Gründungsaktes als Tagespräsident amtet und die
Vereinsgründung leitet.
Regierungsrat Dr. Matthias Michel
Volkswirtschaftsdirektor
Kanton Zug
Regierungsrat Dr. Matthias Michel, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons
Zug, weist in seinem Referat auf die Bedeutung und die Vorteile von Netzwerken
im Rahmen der Bildungspolitik hin. Er gratuliert zur Gründung des Vereins
Netzwerk HF Zentralschweiz und wünscht viele «erfreuliche Fänge» im Netzwerk.
Er überreicht Ivo Wittwer, Schulleiter der TEKO Schweizerischen Fachschule Luzern
und Präsident des Netzwerkes HF Zentralschweiz, einen indianischen Traumfänger als
Symbol, was mit einem Netzwerk alles «eingefangen» werden kann.
RR Dr. Mattias Michel
und Ivo Wittwer
Zurzeit besuchen an den Höheren Fachschulen der Zentralschweiz über 2000
Studierende eine von mehr als 40 verschiedenen Aus- oder Weiterbildungen.
Für die Ausbildung von Fach- und Führungspersonen kommt den Höheren Fachschulen
in der Arbeitswelt eine grosse Bedeutung zu. Markenzeichen der Bildungsgänge
sind die hochstehende Qualifikation für die Praxis und ein entsprechend ausgewogener
Theorieteil. Gefördert wird insbesondere die Fähigkeit zu methodischem und
vernetztem Denken, zur Analyse von berufsbezogenen Aufgabenstellungen und
zur praktischen Umsetzung der erworbenen Kenntnisse.
Bildungsziel ist die Vermittlung höherer beruflicher Qualifikationen und die
Vorbereitung auf Fach- und Führungsfunktionen. Zusätzlich zu den Bildungsgängen
bieten die Höheren Fachschulen auch Nachdiplomstudien an. Diese erlauben eine
Vertiefung von Fach- und Führungskompetenzen sowie eine Spezialisierung.
HF-Bildungsgänge bauen meist auf einer abgeschlossenen Berufslehre auf und
dauern zwischen 2 und 4 Jahren, je nachdem, ob ein Voll- oder Teilzeitstudium
besucht wird. Bei berufsbegleitenden Studien muss eine berufliche Tätigkeit im
Umfang von mindestens 50 Prozent in der gewählten Fachrichtung ausgeübt werden.
Aufnahmebedingungen sind in der Regel eine abgeschlossene Berufslehre im
entsprechenden Studienbereich und zum Teil das Bestehen einer Aufnahmeprüfung.